Der Basler Biotech-Inkubator BaseLaunch hat mit der japanischen Takeda einen weiteren globalen Pharmapartner gewonnen. Damit steigt die Zahl der beteiligten Pharmaunternehmen auf sechs. Takeda beteiligt sich strategisch an BaseLaunch und erhält im Gegenzug Zugang zu einem etablierten Dealflow früher Biotech-Innovationen. Näheres im Hintergrund bei |transkript.

Fresenius treibt sein Biopharma-Geschäft voran, das in der Geschäftseinheit Fresenius-KABI gebündelt ist: Nach über 600 Mio. Euro Umsatz in neun Monaten und mehr als 30% Wachstum erreichte die Sparte nach Unternehmensangaben 2024 den EBIT-Breakeven. Fresenius setzt noch mehr auf Biosimilars: Bis 2030 soll der Umsatz verdoppelt und eine Marge von 20% erzielt werden.

Die Mainzer BioNTech SE ist mit über 85% Aktienandienung von CureVac-Aktionären am Ziel und erklärt die Firmenübernahme für abgeschlossen. Damit fusionieren einstige Konkurrenten im mRNA-Feld, der Tübinger Standort soll bis auf weiteres erhalten bleiben. Die mRNA ist mittlerweile bei BioNTech nur mehr eine Säule von drei strategischen Feldern im Bereich Krebs.

Secarna Pharmaceuticals (Martinsried) und Protalix Biotherapeutics haben eine Kooperations- und Optionsvereinbarung zur Entwicklung neuartiger Antisense-Oligonukleotid-Therapien für seltene Nierenerkrankungen geschlossen. Protalix bringt seine Indikations- und Entwicklungsexpertise ein, Secarna die KI-Plattform OligoCreator® für die Generierung neuer Kandidaten.

Die NRW.BANK legt einen neuen Tech&Scale-Fonds mit bis zu 200 Mio. Euro auf. Als einer der ersten Partner des Garantiefonds InvestEU kann NRW nun bis zu 30 Mio. Euro je Scale-up investieren – doppelt so viel wie bisher. Der Fokus soll auf Deep Tech-, Green Tech-, Industrie 4.0-, Biotech- und Medtech-Unternehmen liegen. Der Start ist im ersten Quartal 2026 geplant.

Das Münchener Biotech-Unternehmen Tubulis kooperiert laut dem HANDELSBLATT mit dem Hamburger KI-Unternehmen Mindpeak. Mithilfe KI-gestützter Gewebeanalyse, der Spezialität von Midpeak, sollen neue Biomarker für Krebstherapien identifiziert werden. Ziel ist eine präzisere Patientenselektion und damit effizientere klinische Studien für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate.

Das Golimumab-Biosimilar Gotenfia® von Bio-Thera (China) und STADA (Bad Vilbel, Hessen) hat eine positive CHMP-Stellungnahme der EMA erhalten. Die Empfehlung basiert auf umfassenden analytischen, nichtklinischen und klinischen Daten im Vergleich zum Orginalpräparat, einem TNF-alpha-Inhibitor. Bio-Thera entwickelt und produziert, STADA vermarktet in Gesamt-Europa.

Das Hamburger KI-Unternehmen Mindpeak hat sein erstes Patent erhalten – ein wichtiger Meilenstein für KI-gestützte Pathologie und Präzisionsdiagnostik. Geschützt ist ein neuartiges Verfahren zum Training von KI-Systemen zur Zellerkennung und -klassifikation in Gewebeproben. Das Patent gilt in 18 EU-Staaten sowie im Vereinigten Königreich.

Die Kölner Disco Pharma stockt ihre Seedfinanzierung um 16 Mio. Euro auf (insgesamt nun 36 Mio. Euro) und vollzieht einen Reifungsprozess: Gründer Roman Thomas übergibt die Führung an den erfahrenen Pharma-Manager Mark Manfredi, bleibt aber als Berater an Bord. Die Finanzierung stärkt das Kölner Unternehmen zwei Jahre nach seiner vielbeachteten 20-Mio.-Euro-Seedrunde.

Die Schweizer Mabylon AG startet eine Phase I-Studie zu MY006, einem tri-spezifischen, patientenabgeleiteten Antikörper zur vorbeugenden Behandlung von Erdnussallergie. Der erste Proband wurde in den USA dosiert. Die randomisierte, placebokontrollierte Studie prüft Sicherheit, Verträglichkeit und erste Wirksamkeit in Gesunden und später in Allergiepatienten.